Ratgeber Wechseljahre

Depressive Verstimmungen, Schlafstörungen, Hitzewallungen, ständige Müdigkeit, Eisenmangel, Osteoporose. Die Wechseljahre sind für unzählige Frauen sehr belastend und mit vielen Problemen verbunden. Alleine in Deutschland und der Schweiz leiden über 3 Millionen Frauen an den Symptomen der Menopause. Was können Sie dagegen tun? Sind pharmazeutisch hergestellte Hormone der einzige Weg, um Ihr altes Leben zurückzugewinnen? Die Antwort ist Nein. Tausende von Frauen weltweit bestätigen, dass ihnen der sanfte Weg über pflanzliche Wirkstoffe den erhofften Erfolg gebracht hat.

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Wechseljahrbeschwerden auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sind. Einerseits führt die abnehmende Hormonproduktion in den Eierstöcken in vielen Fällen zu Symptomen wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Lustlosigkeit. Andererseits kann ein akuter Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen unangenehme Beschwerden auslösen. Deshalb empfehlen wir Frauen in den Wechseljahren unbedingt auf eine ausgewogene Einnahme von Vitaminen, Mineralien, Botenstoffen (Dopamin, Noradrenalin) sowie Isoflavonen zu achten. Insbesondere die Isoflavone spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie weisen eine ähnliche chemische Struktur auf wie Östrogene und kommen u.a. in den Blättern von Moringa Oleifera vor.

 

Phytohormone helfen bei der Prävention von Brustkrebs

Phytohormone sind Pflanzenstoffe, welche im Körper hormonähnliche Wirkungen auslösen. Deshalb können sie Beschwerden aufgrund von Hormonschwankungen lindern und haben zudem eine antioxidative Wirkung.

Während sich der Einsatz von Phytohormonen bei Wechseljahrbeschwerden inzwischen etabliert hat, war die Einnahme bei Krebserkrankungen lange Zeit umstritten. Erst in den letzten Jahren haben sich namhafte Experten mit dem Einfluss von Phytohormonen bei Krebspatientinnen beschäftigt und dabei positive Effekte festgestellt. Besonders bei einer Antihormontherapie helfen Phytohormone, die belastenden Nebenwirkungen zu reduzieren. Zudem zeigten verschiedene laborexperimentelle Daten eine Verminderung des Krebswachstums und auch das Metastasierungspotential wurde vermindert. Besonders bei hormonunabhängigem Brustkrebs nach den Wechseljahren konnte das Sterblichkeitsrisiko um bis zu 40 Prozent vermindert werden, wenn Frauen regelmässig Phytoöstrogene einnahmen. Auch das Risiko für Metastasen und Zweittumoren sank (Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ), «Journal of Clinical Oncology»).

Professor Johannes Huber bestätigt diese Erkenntnisse: „Eine aktuelle Metaanalyse zeigt, dass Isoflavone keineswegs das Mammakarzinom-Risiko (Brustkrebs-Risiko) erhöhen, sondern im Gegenteil reduzieren.“ (Quelle: Medical Tribune 12/2008)

Isoflavone spielen inzwischen eine zentrale Rolle in der Krebsprävention. Eine 1997 veröffentlichte Studie weist nach, dass Frauen mit hoher Isoflavonkonzentration im Urin ein um bis zu 60 Prozent geringeres Brustkrebsrisiko aufweisen. Vor allem das Isoflavon 'Genistein' scheint das Wachstum des Mammakarzinoms zu hemmen und hat darüber hinaus auch noch zahlreiche andere gesundheitsfördernde Wirkungen.